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Der weite Weg zum Enterprise 2.0

Professor Rüdiger Zarnekow vom Lehrstuhl für Informations- und Kommunikations-Management an der TU Berlin erklärt in einem Interview, dass es Unternehmen teilweise enorme Schwierigkeiten bereitet, Enterprise 2.0 Anwendungen in die Unternehmensstruktur zu integrieren. Als Gründe sieht er hier etwa das Risiko des Kontrollverlusts, aber vor allem die Unfähigkeit der Masse, einen Nutzen in solchen Anwendungen zu erkennen und somit genügend Motivation für die Nutzung der neuen Technologien aufzubringen. In unseren eigenen Projekten sehen wir immer wieder, dass es keine einfache Aufgabe ist, eine stabile Community zu etablieren. Grundlegend halten wir daher folgende Maßnahmen und Ansätze für wichtig:
  • Regel Nr. 1: Nimm die Teilnehmer ernst! Was wollen Sie, was interessiert sie, was interessiert sie nicht. Der Dialog muss offen und ehrlich geführt werden. Und wenn am Ende herauskommt, dass ein Tool, nicht das richtig ist, dann muss man auch Konsequenzen ziehen – im Interesse aller Beteiligten.
  • Regel Nr. 2: Kein Spam! Es bringt nichts, den Teilnehmern täglich Nachrichten mit der Bitte um eine „aktivere Teilnahme“ zu schreiben. Dies bewirkt gar nichts und die Teilnehmer fühlen sich eher belästigt. Es sollten nur relevante Updates gesendet werden. Wenn es nicht genug relevante Updates gibt, dann ist das ein andere Problem.
  • Regel Nr. 3: Relevante Inhalte und Aktionen! Die Themen und Inhalte eines E2.0-Tools müssen für die Teilnehmer relevant sein. Ebenso die Aktivitäten, welche man darin verrichten soll. Fragen Sie sich selbst, ob sie die eine oder andere Funktion eines E2.0-Tools brauchen oder nicht.
  • Regel Nr. 4: Gamification ist gut! Die Nutzung spielerischer Anreize oder Belohnungssysteme ist eine win-win-Situation. Teilnehmer können etwas gewinnen (die „drei P‘s der Gamification“: Punkte, Preise, Prestige) und sind motiviert, das Management erhält bessere Inputs als zuvor.
Man kann die Liste noch weiterführen – diese Regeln sind unserer Meinung nach jedoch grundlegend für E2.0-Projekte und wir schulden unseren Klienten Dank für die wertvollen Learnings die wir im Rahmen unserer gemeinsamen Projekte ziehen konnten!
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